Link verschicken   Drucken
 

Konzept

Bestandteil der ganzheitlichen Erziehung. Ergänzung der christlichen Erziehung im Elternhaus. (Es ist wichtig Eltern zu unterstützen in der christlichen Erziehung ihrer Kinder.)
 
Erfahrungen der Kinder durch biblische Erzählungen im christlichen und sozialen Rahmen werden zu konkreten Lernprozessen. In christliche Gemeinschaft erleben die Kinder religiöse Feste, die in kindgerechterliturgischer Form erfahrbar wird. ( Lieder, Erzählungen, Gottesdienste, Gebete etc.)
 
Alltagserfahrungen der Kinder werden in eine Beziehung zu Gott gestellt. In Symbolen, Ritualen und Festen geben sie den Kindern Sicherheit und stellen einen christlichen und sozialen Bezug her.
 
Zentrale Glaubensinhalte erfahren die Kinder, aber auch die Akzeptanz anders gläubiger Kinder/ Personen. Die Kinder erleben in Zusammenarbeit mit anderen Glaubensgemeinschaften unterschiedliche religiöse, kulturelle Weltanschauungen.
 
Pädagogisches Konzept für die Kinderkrippe in der Kindertagestätte der evangelisch lutherischen Kirchengemeinde Kreuzkirche In unserer evangelischen Kinderkrippe (ca. 15 Kinder im Alter von 13 Jahren) ist das christliche Menschenbild die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit. Wir betrachten die uns anvertrauten Kinder als eigenständige Individuen, denen wir in pädagogischer Verantwortung Liebe und Achtung entgegenbringen unabhängig von Herkunft, kulturellem Hintergrund und Religion.
 
Wir geben dem Kind Zeit und Raum zum Erreichen seiner Selbständigkeit und zur Entfaltung seiner Talente und Fähigkeiten. Unsere Krippe ist ein Ort des Lernens, der Kommunikation und des Miteinanders. Sie stellt eine wichtige Ergänzung und Unterstützung für das Elternhaus dar. Wir verstehen das Kind als Teil des Familiensystems. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein unerlässlicher Pfeiler unserer Arbeit.
 
Räumlichkeiten In dem großzügigen Umbau haben die Krippenkinder viel Platz. Die Kinder
finden viel Raum für ihren Bewegungsdrang. Spielmaterial liegt bereit und fordert und unterstützt die Eigenaktivität der Kinder.
 
Ruheraum
Für die Kinder, die einen Mittagsschlaf machen, gibt es einen Ruheraum. Dieser lädt durch seine sanften Farbtöne, kuschelige Schlafnester, Matratzen, Kissen und Decken in freundlichen Farben zum Ausruhen und Schlafen ein.
 
Wir bieten mit unserer Krippe...eine zuverlässige Betreuungsform für Kleinstkinder an und sichern so frühzeitig soziale Kontakte für Kinder und ihre Familien. die Möglichkeit das Berufsleben und Familienleben zu vereinbaren vor allem für Mütter und Alleinerziehende zur wirtschaftlichen Absicherung der Familie.
 
ein Aufwachsen im sozialen Umfeld. Dies ist besonders wichtig für die zunehmende Zahl von Kindern, die ohne Geschwister, also in Ein Kind Familien, aufwachsen. eine Bereicherung für unsere Kindertagesstätte durch das Zusammenleben mit den ganz Kleinen.
 
Wir möchten: dass sich das Kind und die Eltern wohl fühlen das Kind liebevoll begleiten und gut versorgen individuell und zugewandt die Entwicklung jedes Kindes fördern dem Kind Sicherheit und Orientierung geben das Kind beim Aufbau sozialer Kontakte unterstützen vertrauensvoll und partnerschaftlich mit den Eltern zusammenarbeiten Die Eingewöhnung Um den Start in der Krippe zu erleichtern, legen wir großen Wert auf eine behutsame Eingewöhnungsphase. Wir nehmen die Kinder nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell auf, welches vorsieht, dass die Eltern ihr Kind in den ersten Wochen begleiten und mit den Erzieherinnen gemeinsam den Ablösungsprozess gestalten.
 
Mit ausreichend Zeit lernen sich Kinder, Eltern und Erzieherinnen am Anfang kennen. Die Eltern haben die Möglichkeit, sich über den Gruppenalltag zu informieren. Sie bekommen Antworten auf alle Fragen. Gemeinsam wird die Gestaltung der Eingewöhnungszeit besprochen.
 
Die Eltern wiederum erzählen der Erzieherin von Gewohnheiten und Besonderheiten ihres Kindes. Kinder im Krippenalter sind auf die Anwesenheit ihrer Bezugsperson angewiesen, um emotional ausgeglichen ihre Umgebung erkunden zu können.
 
Darum ist es wichtig, dass das Kind in der Eingewöhnungszeit so lange von Mutter oder Vater begleitet wird, bis eine stabile Beziehung bzw. Bindung zur Erzieherin besteht. Wenn das Kind im Laufe der Eingewöhnungszeit Vertrauen zu der Erzieherin gewonnen hat, sich z.B. bei Kummer trösten lässt, wenn es Freude und Neugier an der neuen Umgebung zeigt, können die Eltern ihr Kind vertrauensvoll zur Betreuung in der Krippe lassen.
 
Aktive Eingewöhnung der Eltern/ Sorgeberechtigten durch:
Elterngespräche müssen vor der Aufnahme stattfinden. Eingewöhnungszeit von ca. 4 Wochen muss für die Eltern verpflichtend sein.
 
Begleitung durch die Eltern, ihr Dabei sein stärkt das Vertrauen des Kindes. Danach sollten sie sich, nach Absprache mit der Erzieherin schrittweise zurückziehen. Dabei ist es wichtig sich vom Kind zu verabschieden und pünktlich abzuholen, damit die Kinder keine Verlustängste entwickeln, sondern Vertrauen.
 
Eltern sollten regelmäßig ihr Kind in den Kindergarten bringen, um die Beziehung zur Erzieherin zu stabilisieren. Entscheidung über die Aufnahme eines unter drei jährigen Kindes liegt bei den pädagogischen Fachkräften des Kindergartens.
 
Voraussetzung der positiven Eingewöhnung durch:
Während der Eingewöhnungsphase sollte die Erzieherin, die die erste Bezugsperson für die Jüngeren sein wird, immer in der Einrichtung sein.
 
Die Erzieherin schafft eine freundliche Atmosphäre, die dem Kleinkind ermöglicht Vertrauen aufzubauen und sich wohl zu fühlen.
 
Feste Regeln und Rituale sollen dem Kind Hilfestellung bei der Eingewöhnung geben. Ein möglicher Tagesablauf der Krippenkinder (individuell von den Kindern in der Krippe abhängig): 7.00-8.00 Uhr
 
Sonderöffnungszeit
8.00–9.00 Uhr
 
Ankommen / Begrüßung
8.00 – 9.00 Uhr
 
Freispielzeit
9.00 – 9.30 Uhr Morgenkreis /gemeinsames Frühstück
 
10.00– 11.15 Uhr Spiel in den Krippenräumen und auf dem Außengelände
 
Angebote
11.15 Uhr pflegerische Zeit und Mittagessen 11.45 Uhr Vorbereitung der Ruhezeit/Wickeln, Hände und Gesicht waschen, Ausziehen im Ruheraum, schlafen...) 12.15-12.30 Uhr Abholen der Kinder, die nicht schlafen 14:30 Uhr
 
Aufwachphase, kleiner Imbiss oder Trinkpause und freies Spiel im Raum oder auf dem Außengelände 15.00-15.30 Abholen und Abschied Wir bieten Sonderöffnungszeiten bis 14:00 Uhr an. Spielen ist Lernen Kleine Kinder lernen über Wahrnehmung, und dies geschieht mit allen Sinnen. Wir stellen vielfältiges Material zur Verfügung, sodass die Kinder sich und ihre Umwelt über das Hören, Sehen, Schmecken und Tasten erleben können.
 
Durch Sprechen, Singen, Fingerspiele, Reime und Bücher fördern wir die Sprachentwicklung der Kleinen. Raum zum Krabbeln, Laufen und Balancieren, Schaukeln und Wippen, Hüpfen und Kriechen lässt die Kinder vielfältige Körpererfahrungen machen. Wir bieten dem Kind eine entwicklungsgerechte und fördernde Umgebung, die es in seiner Entwicklung zur eigenen Persönlichkeit unterstützt. Das Kind erfährt bei uns: „Ich bin willkommen, ich bin wichtig.“
 
Rund ums Essen Besonders bei Krippenkindern nehmen Essen und Schlafen elementar viel Raum ein. Liebevoll eingeführte Rituale, ein sorgfältig gedeckter Tisch und eine ruhige Atmosphäre mit viel Zeit lassen das Essen zu einem angenehmen Erlebnis werden. Wir beginnen das Essen mit einem kurzen Spruch, einem Tischgebet oder einem Lied. Die Erzieherin isst gemeinsam mit den Kindern, ihr kommt eine wichtige Vorbildfunktion zu: Die Kinder beobachten, wie sie das Besteck benutzt, sich Speisen auftischt und probiert. Das Kind erlebt Geselligkeit und erste Tischregeln. Das Kind bestimmt, wie viel es essen möchte. Auch hier fördern wir die Selbstständigkeit des Kindes und die Freude am Essen mit allen Sinnen. Bewegungserfahrungen Kinder erobern sich ihre Welt über Wahrnehmung und Bewegung und entwickeln dabei ihre Persönlichkeit, d.h.: Kinder lernen über Bewegung.
 
Bewegung ist der Motor der kindlichen Entwicklung. Motorische Entwicklung findet nicht in einzelnen Phasen statt, sondern ist ein kontinuierlicher Prozess, der in den ersten Lebensjahren vom Kind selbst, von seinem Wollen und Streben nach Eigenständigkeit mitbestimmt wird. Übergang in den Kindergarten Durch die gemeinsam verbrachte Zeit mit den Kindergartengruppen, im Gebäude und auf dem Außengelände, haben die Krippenkinder Kontakt zu allen Erzieherinnen. Dies soll den Übergang in den Kindergarten erleichtern. Außerdem fördern gegenseitige Besuche der Kinder in den einzelnen Bereichen der Einrichtung das spätere Miteinander. die Teilnahme ist individuell zu regeln.
 
Religion geschieht im Alltag durch: gemeinschaftliche Rituale regelmäßige Tischgebete gemeinsame Spiele Gebete und Lieder Sozialemotionale Regeln Teilnahme an den Gottesdiensten des Kindergartens Pädagogisches Fachpersonal Wir stellen sicher, dass kontinuierlich zwei Mitarbeiterinnen die Gruppe betreuen. Alle Mitarbeiterinnen fühlen sich für alle Kinder verantwortlich und dokumentieren die Entwicklung der Kinder. Das Team bildet sich laufend fort. Sprachfortbildungen, Krippenfortbildung und Erwerb neuer Erkenntnisse durch die Auseinandersetzung mit pädagogischen Konzepten. Wir verstehen uns als Begleiterinnen der Kinder, ihrer Entwicklung und ihrer Familien.
 
Wir lernen von den Kindern und sie lernen von uns, indem sie sich soziale Regeln und Wertvorstellungen durch Nachahmung aneignen. Wir stärken das Vertrauen des Kindes in sich selbst und seine individuellen Fähigkeiten. Begabungen.
 
Evangelische Kindertagesstätten akzeptieren die unterschiedlichen individuellen kognitiven, emotionalen, physischen, künstlerischen und sozialen Fähigkeiten aller Kinder. Sie grenzen kein Kind aus, sondern realisieren ein verändertes Verständnis von Individualität und Vielfalt in einer Gesellschaft.
 
4. Grundsatz: „ Recht auf Religion“ Evangelische Kindertagesstätten begleiten Kinder in ihrer religiösen Entwicklung, bieten Kindern Ansprechpartner/-innen, bieten Raum, um ihre religiösen Fragen, Auffassungen und Gefühle frei zu äußern, eröffnen Kindern den Zugang zu Inhalten und Ausdrucksformen des christlichen Glaubens. Die örtliche Kirchengemeinde ist,  unabhängig von einer Trägerschaft für eine Kindertagesstätte, der Ort erlebbarer christlicher Gemeinschaft. Evangelische Kindertagesstättenarbeit und Gemeindearbeit greifen konzeptionell ineinander.
 
5. Grundsatz: „Recht auf Partizipation“
Kinder haben ein Recht auf Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben altersgerechte Mitbestimmung und Mitentscheidung im Alltag der Kita evangelische Kitas als Lernorte für partizipatorische Prozesse Mitarbeitende, die die Kinder als Experten in eigener Sache verstehen
 
6. Grundsatz: „Entwicklung einer bestmöglichen Qualität“ Kinder brauchen zur Entfaltung ihrer Gaben, zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit und zum Aufbau ihrer sozialen Kompetenzen ihnen angemessene Rahmenbedingungen. Eine der Freiheit und der Würde der Person verpflichtete Erziehung macht die Qualität der Arbeit einer evangelischen Kindertagesstätte aus. Diese wird erkennbar an der Qualifikation der pädagogischen Fachkräfte sowie an den äußeren Ausstattungsmerkmalen, die die Bildungs- und Entwicklungsprozesse ermöglichen und optimal fördern.

 

Hier finden Sie unsere Konzept!